Endlich die passenden Bilder für dein Branding finden ...

Übersicht

Welche Bilder passen zu deiner Marke?

Die Suche nach geeigneten Bildern für ein Branding kann zeitraubend und nervig sein. Bei der Bildsuche sitzt du schon die gefühlt zehnte Stunde am Rechner und suchst verzweifelt nach passenden Bildern für dein Branding? Was passt zusammen und ergänzt sich gut? Welche Motive passen überhaupt?

Um ein starkes Branding für deine Marke zu entwickeln, ist neben deiner Farb- und Schriftpalette sowie deinem Logo die Auswahl der passenden Bilder entscheidend. Ein Bildsprache erzeugt Wiedererkennbarkeit und schafft Identifikation mit der Marke.

Und: Bilder sagen ja bekanntlich mehr als Worte. Sie sprechen direkt unsere Emotionen an und lösen somit in uns bestimmte Erwartungen und Haltungen gegenüber einer Marke aus. So ist es nicht verwunderlich, dass die richtige Bildauswahl deine Marke nachhaltig in ihrer Wirkung unterstützen kann.

Ziel ist es dabei, einen einheitlichen Bilderstil zu finden, bei dem alle Bilder gut zueinander passen und sich gegenseitig ergänzen, so dass alles wie aus einem Guss wahrgenommen wird.

Diese Faktoren entscheiden, ob ein Bilderstil als stimmig für die Marke und in sich einheitlich wahrgenommen wird:

  1. Dein Bilderstil muss von der Tonalität, vom Look & Feel her zu deiner Marke passen. Er sollte das unterstreichen, was du durch deinen Auftritt verkörpern willst. Für welche Werte du stehst und was du deinem Gegenüber vermitteln willst.
  2. Alle Bilder deiner Marke sollten fest definierte, wiederkehrende Merkmale So werden sie als zusammengehörig vom Betrachter wahrgenommen. Die einheitlichen Bilder der Marke folgen einem festgelegten Bildkonzept.

Über folgende Eckpunkte kannst du z.B. ein Bildkonzept entwickeln und darauf basierend das passende Bildmaterial zusammenstellen:

Bildsuche Branding

#1 BILDMOTIV UND BILDINHALT

Welche Bildinhalte passen zu deinem Thema? Mach ein Brainstorming und schreib dir wertungsfrei alle Ideen zu Bildmotiven auf, die mit deinem Thema, deiner Branche, deiner Zielgruppe, Dienstleistung oder Produkt zu tun haben. Denke dabei auch ruhig um die Ecke und ziehe ungewöhnliche Lösungen in Betracht.

Bildinhalte und Bildart

Grob kannst du Bildmotive in Kategorien einteilen:

  • Gegenstände (z.B. Smartphone, Büroutensilien, Bücher, Food, etc.)
  • Pflanzen (Blumen, Zimmerpflanzen, Pflanzen in der Natur, Bäume, Blüten)
  • Tiere (Haustiere, Wildtiere, Zootiere, etc.)
  • Menschen (Portraits, Selfies, Gruppenfotos, Hochzeitspaare, Menge, etc.)
  • Landschaften (Strand, Wald, Wiese, Felder, See, Berge …)
  • Architektur (Reisefotos, Gebäude, Innenräume)
  • Texturen

Auch eine Mindmap kann hilfreich sein, um sich offen dem Thema zu nähern und erste Ideen zu sammeln und diese nach und nach zu verfeinern.

Die Kategorien kannst du dann in weitere Unterkategorien unterteilen, wie z.B.

Texturen -> Texturen von Naturmaterialien -> Textur Holz, Textur Stein, Textur Erde, usw.

 

#2 ART UND STIL DER FOTOGRAFIE

Auch die Art und Weise der Bildaufnahme ist ein wichtiger Faktor, der die Wirkung von Fotos beeinflusst. Die folgenden Stilmittel beeinflussen, wie ein Bild auf uns wirken kann:

  • Bildaufbau (dazu unter #4 mehr)
  • Bildausschnitt
  • Perspektive
  • Tiefenschärfe
  • Licht

Bei einem Flatlay ist die Perspektive zum Beispiel häufig senkrecht von oben gewählt und man achtet auf eine sehr gute Ausleuchtung, so dass Schatten vermieden werden.

Bei Makroaufnahmen, z.B. Nahaufnahmen von Blüten zum Beispiel ist der Bildausschnitt so gewählt, dass die Blüte das gesamte Bild ausfüllt. Man ist also ganz nah dran am Detail und an der Blüte.

Auch der Einsatz der Tiefenschärfe spielt eine wesentliche Rolle. Ist das Motiv im Vordergrund scharf und der Hintergrund verschwommen? Oder kann man auch Dinge in der Ferne gut erkennen. Je nach Einsatz dieser Technik, können völlig unterschiedliche Wirkungen erzielt werden.

Bilderstil Fotografie

#3 FARBSTIMMUNG

Auch die farbliche Stimmung eines Bildes kann ein Auswahlkriterium für die Fotos für dein Bildkonzept sein. Suche zum Beispiel nach Fotos, die deine Branding-Farben enthalten oder Abstufungen davon. Um einen einheitlichen Look zu generieren, ist es wichtig, dass deine Fotos immer die gleiche Farbstimmung enthalten. Das schränkt natürlich die Auswahl etwas ein, führt aber im Endeffekt dazu, dass dein Brand Design als harmonisch wahrgenommen wird.

Manche Bilder lassen sich auch mittels Filter von den Farben etwas angleichen. Sie hierzu auch den Punkt #5 Verwendung von Fotofiltern.

Farbstimmung von Bildern für dein Branding

#4 BILDAUFBAU UND KOMPOSITION

Die Bildkomposition beschreibt den Aufbau eines Bildes und legt fest, wo sich das Hauptmotiv auf dem Bild befindet. Ziel ist es, den Blick des Betrachters des Bildes gezielt auf das zentrale Bildmotiv zu lenken. Dazu gibt es einige bekannte Kompositionsregeln, die du beachten kannst, wie zum Beispiel:

  • Goldener Schnitt
  • Drittel-Regel
  • führende Linien nutzen
  • Goldene Spirale (bei Landschaftsfotografie)
  • Bilddiagonalen, die in die Tiefe führen

Um deine Bilder einheitlich zu gestalten, kannst du zum Beispiel immer wiederkehrende Gemeinsamkeiten bei der Bildkomposition berücksichtigen. Aber auch allgemein lohnt der Blick auf einen spannenden Bildaufbau.

Goldener Schnitt

#5 VERWENDUNG VON FOTOFILTERN

Wenn du mit Fotofiltern arbeiten möchtest, empfehle ich dir, immer die/den gleichen Filter zu verwenden. So kannst du Bilder optisch angleichen und in eine einheitliche Farbrichtung bringen. Zum Beispiel kannst du einen Filter über Adobe Lightroom oder VSCO nutzen, um den Bildern allen einen warmen Stich zu geben.
Es gibt auch schon komplett fertige Filtersets/Presets zu kaufen, die es dir ermöglichen, auf einen Klick Bilder farblich anzupassen. Oder du erstellst dir dein eigenes Preset für deine Fotos.

Hier ein Beispiel für die Angleichung des Fotos mit der Kaffeetasse, so dass es sich harmonisch in die Bildwelt rechts einfügt. Zuvor ist das Bild noch zu blaustichig und wird durch den Lightroom Filter an die warme Farbstimmung der anderen Bilder angeglichen, sow das Rot, Orange und Brauntöne dominieren.

Bilder mit Fotofiltern anpassen

#6 STIL VON ILLUSTRATIONEN UND GRAFIKEN

Neben Fotografien können in einem Branding auch Illustrationen und Grafiken zum Einsatz kommen. Hier ist es wichtig, dass du einen durchgängigen Stil für die Grafiken definierst, sonst wirkt alles zusammengewürfelt und nicht stimmig. Achte auf die Machart der Illustrationen und stimme sie aufeinander ab. Auf keinen Fall solltest du unterschiedliche Grafikstile mischen (z.B. Emojis mit Aquarell-Illustrationen)!

Hast du einmal deinen Bilderstil für deine Marke fest definiert, ist es ein Leichtes immer wieder neue Fotos zu finden. Du weißt, nach was du suchen musst bzw. wie du die Fotos aufnehmen musst und sparst dir so jede Menge Zeit.

Eine prima Methode um sich seinem Bilderstil zu nähern und Inspirationen zu sammeln, ist die Kreation eines Moodboards.


Wenn du hier gerne kreativ werden möchtest, mach doch gerne bei meinem kostenlosen Minikurs „Dein Brand Style“ mit. Hier gestalten wir innerhalb 5 Tagen dein individuelles Moodboard, das den Stil deiner Marke beschreibt.