Tipps für ein wirkungsvolles Logo für dein Business als Selbstständige

Was du bei Gestaltung und Planung eines Logos für dein Business beachten musst

Das Logo ist ein zentraler Bestandteil deiner Marke – das gilt für große Unternehmen genauso wie für dich als Selbstständige und Solopreneurin. Ein professionell gestaltetes Logo begleitet dein Business für eine lange Zeit. Das Logo steht für all das, für was du mit deinem Herzenbusiness stehst: für deine Werte, deine Vision, Mission und unterstützt deine Botschaft, die du mit anderen teilen möchtest.

Logoentwicklung und Gestaltung ist ein kreativer Prozess, der häufig im Verborgenen abläuft. So ist oft nicht erkennbar, wieviel Arbeit und welche Vorüberlegungen in einem gelungenen Logodesign stecken. Da Kreativität hier eine große Rolle spielt, kann man nicht immer zu 100 Prozent voraussagen, wie dieser Prozess abläuft. Es gibt auch kein ultimatives Patentrezept für ein super gelungenes Logodesign für dich als Selbstständige. Aber ich möchte versuchen, dir hier in diesem Beitrag einige Punkte aufzuzeigen, die dir helfen können, wirkungsvolle Ideen für dein eigenes Logodesign zu entwickeln.

 

01 – Finde Klarheit über deine Marke

Bevor du überhaupt den ersten Schritt in Richtung Brand Design für dein Business mit einem Logo machst, musst du dir über deine Marke im Klaren sein. Dein Wissen um deinen Markenpersönlichkeit, deine Werte und Überzeugungen, deine Positionierung muss so kristallklar sein wie ein schimmernder Tautropfen am Morgen. Denn Branding ist nicht nur dein Logo. Ein Branding umfasst dein ganzes Auftreten, von deinem Outfit, deiner Sprache, deiner Webseite, deinen Texten bis hin zum Design. Vermutlich kann dein Logo nicht deine ganze Markenbotschaft auf einmal verkörpern. Es muss aber als I-Tüpfelchen deiner Marke zu diesem großen Ganzen natürlich passen.

 

02 – Was ist deine Markentonalität?

Kommen wir hier schon zu meinem zweiten Tipp für dein Logodesign. Er basiert weitgehend auf Tipp 1, der Klarheit über deine Marke. Deine Brand, oder Marke, entsteht durch ihre Personality. Diese wird auch immer von einer bestimmten Tonalität getragen, die dem Ganzen ein gewisses Look & Feel verleiht. Ich möchte hier gar nicht von einem Stil oder Style reden, denn das wäre zu oberflächlich. Frage dich im Hinblick auf deine Markentonalität: Welche Adjektive beschreiben meine Marke am besten? Mach dir hier eine Liste und schreibe relevante Begriffe auf. Denke dabei sowohl an die Außenwirkung deiner Brand, also auch an die Gefühle, die sie in anderen auslösen soll. Zu Beginn kannst du wirklich alles aufschreiben, was dir in den Kopf kommt. In einem zweiten Durchgang versuchst du deine Liste auf max. 5 Kern-Attribute zu komprimieren und herunterzubrechen. Je konkreter, desto besser.

 

03 – Sammle Inspirationen für dein Logo

Werde zum Jäger und Sammler von Inspirationen. Während der Planung deines Logo-Designs ist es extrem hilfreich, sich schon einmal mit den verschiedenen Logoarten vertraut zu machen, die es gibt. Hierzu zählen z.B. Wortmarke, Bildmarke, Wortbildmarke, Maskottchen, Wappen, Inititalen, etc… Schau dir verschiedene Beispiele für die unterschiedlichen Formen an und überlege genau, welche am sinnvollsten für dich und dein Business ist. Nicht alle Logoarten eignen sich für jeden!

In einem zweiten Schritt kannst du nun damit starten, Inspirationen zu sammeln. Lege dir einen extra Ordner auf dem Rechner an, erstell ein extra Pinterestboard oder lege eine analoge Sammlung mit Logodesigns an, die dir gefallen. In diese Sammlung können auch Scribbles, Ideenzeichnungen oder Bilder von Symbolen, Formen, Farben fallen, die dich begeistern und die als Grundlage für dein Logodesign dienen könnten.

 

04 – Mache ein Brainstorming

Tauche tief in das Thema ein und mache ein Brainstorming. Dazu kannst du z.B. eine Mindmap erstellen und alle Begriffe aufschreiben, die dir zum Thema, zu deinem Business, deiner Branche, deinen Markenattributen einfallen. Schränke dich bewusst nicht ein und bewerte bitte noch nicht! Das kommt erst einen Schritt später und du willst dich ja in freier Weise deiner Kreativität öffnen.

 
Tipps Logodesign

05 – Verfolge verschiedenen Ansätze und Ideen für dein Logodesign

Die erste Idee ist nicht immer die beste. Gib dich also nicht mit der offensichtlich erscheinenden Lösung zufrieden, sondern verfolge anfangs lieber verschiedene Ansätze und Ideen. In weiteren Runden kannst du dann abwägen, welcher Ansatz für dein Logodesign wirklich praktikabel ist. Manchmal ist es auch so, dass man einen zweiten Blick auf etwas braucht, um es lieben zu lernen. Logodesign ist so ein kreativer Prozess, für den es nicht den einen Masterplan gibt. Es gibt viele Wege und Ansätze für ein Logo und schier unendliche Möglichkeiten.

 

06 – Nimm Stift und Papier zur Hand

Dieser Tipp ist eigentlich vielmehr eine Bitte an dich: Nimm Stift und Papier zur Hand und kritzle drauf los. Statt direkt an den Rechner zu sitzen und gleich auf Anhieb die perfekte Lösung produzieren zu wollen, ist das Medium Stift/Papier spontan und rough. Genau richtig, um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und nicht allzu viel Zeit in erste Ideen zu stecken.

 

07 – Behalte deine Zielgruppe im Blick

Bei all deinen Überlegungen zu deinem Logodesign, solltest du als Selbstständige deine Zielgruppe im Blick behalten. Das Logo muss im Endeffekt nicht nur dir, sondern vor allem deinen Wunschkunden gefallen und bei ihnen auf dich aufmerksam machen. Es lohnt sich also in das Kennenlernen deiner Zielgruppe Zeit zu investieren und deinen Wunschkunden exakt zu beschreiben. Welche Sehgewohnheiten hat er? Welchen Stil liebt er? Was zieht ihn „magisch“ an?

 

08 – Überlege genau, wo dein Logo Einsatz finden wird

Kommen wir nun bei Tipp 8 zu etwas technischeren Aspekten. Nichts ist ärgerlicher als folgende Situation: Du hast ein Logo, das dir gefällt, aber es ist nicht auf allen Medien einsetzbar. Es lässt sich zum Beispiel aufgrund seiner Farbverläufe nicht in Schwarz-Weiß umsetzen, wo du doch gerade gerne einen Stempel damit erstellen würdest… Um so etwas zu vermeiden, ist es wichtig, dass du dir vor der Logogestaltung genau überlegst, in welchen Einsatzorten, auf welchen Medien (Stickerei, Druck, Stempel, Folierung, Profilbild Social Media, etc.) du das Logo einsetzen möchtest. Denn wie bereits angedeutet: Nicht jedes Logo lässt sich überall problemlos darstellen. Wenn du zum Beispiel sehr in Sozialen Medien aktiv bist, macht es Sinn, dass dein Logo von der Form her auch in einem runden Format gut zur Geltung kommt. Evtl. bietet es sich sogar an, vom Logo mehrere Variaten und sogenannte Submarken zu erstellen, die dann als Favicon oder Avatar-Bilder funktionieren.

 

09 – Lass das Logo technisch einwandfrei umsetzen

Eng mit dem vorherigen Tipp verbunden ist die technisch einwandfreie Umsetzung des Logos durch einen Profi. Ein Grafikdesigner wird dich zuvor befragen, wo du das Logo einsetzen möchtest und er wird dir somit auch die Datenformate aufbereiten, die du für den jeweiligen Einsatzort brauchst. Es spart auf jeden Fall jede Menge Zeit und Ärger, wenn du gleich ein professionelles Logo erstellen lässt, das direkt einsatzfähig ist.

 

Um es kurz zu sagen: Ein Logo muss passen. Zu dir und deiner Zielgruppe und auch zu den Anforderungen, denen es in technischer Hinsicht gewachsen sein soll. Nimm dir Zeit für ein gutes Logodesign und arbeite mit einem Profi zusammen, der deine Wünsche und Vorstellungen aufnimmt und mit fachlichem Blick, die für dich optimale Lösung findet.


 

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